- Main Stage
- Loft
- Workshopraum 1
- Social Media Stage
- Workshopraum 2

You can trust me, I am an expert
Main Stage+Gemeinsam mit Algo-Kind gehen wir auf die Straße und hören uns um, was und wem die Menschen hier eigentlich noch vertrauen?
Wir wollen ganz konkret wissen:
Welchen Nachrichtenmedien/Plattformen/Personen vertraut ihr?
Was braucht es um euer Vertrauen zu gewinnen?
Welche Inhalte sind vertrauenswürdig/glaubwürdig?
etc.Außerdem fragen wir Medienschaffende bei rtm live vor Ort die gleichen Fragen und stellen dann die Ergebnisse am Ende gegenüber. Decken sich die Aussagen der Medienschaffenden mit jenen der Bevölkerung? Let us see...
In einer interaktiven Diskussionsrunde sprechen wir darüber, wie man Vertrauen in Medien und deren Inhalte schafft, was können Medienschaffende tun, um Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe zu gewinnen und was erwartet sich die Zielgruppe eigentlich?

Vertrauen ist kein Tool – Interviewpartner:innen gewinnen & Verantwortung ernst nehmen
Workshopraum 2+Personenbezogener Journalismus lebt davon, dass Menschen bereit sind, verletzliche, intime oder konfliktgeladene Erfahrungen mit Journalist:innen zu teilen.
Viele politische und große Themen brauchen genau das, damit sie Leser:innen erreichen und diesen bewusst wird, was diese bedeuten – für jede einzelne Person. Gleichzeitig war das Vertrauen in Medien noch nie so niedrig und viele Interviewpartner:innen überlegen mehrmals, ob sie in Zeiten von Social Media und News Avoidance bereit sind ihre Geschichte zu teilen. In dem Workshop erarbeiten wir die großen Unterschiede in der Interviewführung zwischen mediengeübten Personen und Menschen, die Geschichten aus dem Leben teilen. Wir besprechen die Verantwortung, die dahinter steckt, wo man Interviewpartner:innen findet, machen Übungen und besprechen, wie ein aussagekräftiges Portfolio das Vertrauen stärken kann.

Beyond the Hype – Kritisches Denken (auf Social Media)
Workshopraum 1+Autorin und Trainerin für Rassismuskritik Chantal Bamgbala verbindet Medienkritik mit rassismuskritischen Perspektiven.
Social Media prägt heute maßgeblich, wie öffentliche Debatten entstehen und wahrgenommen werden. Gleichzeitig verschwimmen in digitalen Diskursen zunehmend Grenzen, zwischen Meinung und Hate Speech, zwischen Kritik und Diskriminierung, zwischen Information manipulativen Narrativen. In einem praxisnahen Workshop gibt Chantal Bamgbala den Teilnehmer:innen Werkzeuge an die Hand, um digitale Inhalte reflektiert zu analysieren und verantwortungsvoll mit problematischen Online-Dynamiken umzugehen. Ein interaktiver Workshop für alle, die sich kritisch mit den Dynamitken und Einflüssen von Social Media und darüber hinaus auseinandersetzen möchten.

Wir sitzen alle im selben Boot
Loft+Noch Top-Secret, aber euch verraten wir es: re:think media macht jetzt einen Podcast!
Ganz nach dem Sprichwort “Wir sitzen alle im selben Boot” zeigen die offenen und ehrlichen Gespräche, dass jede:r seine Struggles in der Branche
hat, Anfänge schwer und manche Umfelder nicht tragbar sind. Wir spillen ein bisschen tea und es ist natürlich auch Platz für die schönen Seiten!
Ab 30.06. überall da zu hören (und sehen), wo man Podcasts hören kann! Stay tuned!
Gemeinsam stärker? Europäischer Journalismus gegen Desinformation
Loft+Gen.EU ist ein, von der EU-Kommission gefördertes, Projekt mit dem Ziel junge Europäer:innen journalistisch mit faktenbasiertem Journalismus zu informieren und das als Zusammenarbeit von Redaktionen aus unterschiedlichen europäischen Ländern.
Idee eingereicht von DOSSIER
Sechs Redaktionen beteiligen sich an diesem Projekt. Die Herausforderungen journalistisch hochwertige Inhalte zu finanzieren und junge Menschen mit journalistischen Inhalten zu erreichen sind dieselben, auch wenn die Rahmenbedingungen verschieden sind – in Österreich, Ungarn, Polen, Rumänien, Frankreich oder Spanien. Wir möchten wissen, wie Redaktionen in anderen Ländern arbeiten? Was können wir voneinander lernen? Und wie können wir die Zusammenarbeit über Projekte wie Gen.EU hinaus ermöglichen? Zu uns zu Gast sind das Investigativ-Medium Dossier und Vertreter:innen der Gen.EU-Redaktionen aus anderen Ländern in einem Gespräch über europaweite Chancen und Hürden des Journalismus und die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit.

Producing a SM-Doku and what comes with it
Main Stage+Von der Recherche über die Produktion bis hin zum Selbstschutz
Gemeinsam mit STRG_F (EPIC) arbeiteten Mette Marit Olsson und Magdalena Stefely an der YouTube-Dokumentation „Pädokriminelle im Stream: So sicher fühlen sich Täter“. Dabei übernahmen sie maßgeblich die journalistische Scheinkindoperation. In einem Gespräch mit Annie Müller-Martinez berichten sie über den Entstehungsprozess der Produktion, die interdisziplinäre Teamarbeit hinter einer solchen Recherche, notwendige Sicherheits- und Schutzmaßnahmen im Umgang mit sensiblen Themen sowie die Unterschiede zwischen der Arbeit als freie Journalistin und jener in einem festen Anstellungsverhältnis.

Cozy Vibes, harte Realität: Wie Gaming Community schafft
Social Media Stage+Warum scheitern große Medienhäuser oft daran, loyale Bindungen aufzubauen, während Nischen-Kanäle florieren?
Rebecca Raschun (JustBecci) stellt sich im Interview den Fragen, warum Gaming heute als fundamentale Gemeinschaftsaktivität und Freundschaftsplattform fungiert. Sie zeigt, wie radikale Authentizität die Glaubwürdigkeit steigert und wie man einen echten „Safe Space“ für seine Community etabliert.

Sichtbarkeit als Vertrauensarbeit - Raus aus der Blackbox Journalismus
Workshopraum 1+Was ist eine Personal Brand und wie wird sie aufgebaut? Das zeigt euch Andrea Auer in diesem Workshop.
Journalist:innen wissen, wie viel Arbeit vor einer Veröffentlichung liegt. Für das Publikum bleibt davon oft wenig sichtbar. Genau dort setzt der Workshop an: bei der Frage, wie journalistische Prozesse auf Social Media nachvollziehbar werden können, ohne Sorgfalt, Quellenschutz und Unabhängigkeit aus dem Blick zu verlieren.
Anhand von Beispielen aus Print, Radio, Online und Social Media sprechen wir darüber, welche Einblicke sinnvoll sind, wo Grenzen liegen und welche Spielräume freie und angestellte Journalist:innen auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder TikTok haben.
Die Teilnehmenden entwickeln eigene Content-Ideen aus ihrem journalistischen Alltag und gehen mit konkreten Ansätzen nach Hause, die sie direkt umsetzen können.

Who am I and how can I trust me?
Workshopraum 2+Authentizität ist ansteckend!
Um in einer dynamischen Arbeitswelt sicher zu navigieren, müssen wir zunächst sicher im eigenen Wert sein. Die beiden Journalistinnen, Nadja Riahi und Miriam Winter, zeigen euch wie man sich selbst und seine Stärken kennenlernt, man Selbstvertrauen gewinnen kann und warum das auch im Beruf essentiell ist. Wer in sich selbst vertraut, schafft eine Basis, auf die auch andere bauen können.

Verantwortung & Reality TV - geht das?!
Loft+Wer trägt die Verantwortung für das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist?
Reality TV ist ein Publikumsmagnet. Doch neben hohen Einschaltquoten sorgen immer wieder Skandale, Grenzüberschreitungen und kontroverse Darstellungen für Diskussionen.
Was sollte nicht unkommentiert ausgestrahlt werden? Wo müssen Grenzen gezogen werden? Und welche gesellschaftlichen Bilder, Normen und Werte werden durch Reality-TV vermittelt und normalisiert?
Gemeinsam mit Produzent:innen, Journalist:innen & Protagonist:innen möchten wir diesen Fragen nachgehen. In einem offenen Gespräch diskutieren wir über Verantwortung, werfen einen Blick behind the scenes der Produktion und sprechen darüber, welche Veränderungen die Branche in Zukunft braucht.